Setzlistenpreis

Mit dem Setzlistenpreis soll die persönliche Turnierleistung honoriert werden. Entscheidend für die Bewertung ist nach Turnierende der Abstand von Setzlistennummer zu Ranglistennummer aufwärts. Derjenige, der den größten Abstand aufweisen kann, ist der Setzlistengewinner.

Setzliste wird durch die Wertungszahl (DWZ, FIDE-Ranking o.ä.) festgelegt, wie man es bspw. vom Schweizer System gewohnt ist. Bekannt auch als Startrangnummer.

Im Rundensystem jedoch gilt folgender Prozess:

  1. Erstellung der Setzliste durch Wertungszahl.
  2. Spieler ohne Wertungszahl bekommen alle gleich hohe Setzlistennummer zugeteilt.
  3. Anschließend Zuteilung einer (Zufalls)Losnummer für jeden Spieler, die für Paarungen relevant sind.
  4. Nach Abschluss des Turniers wird für die Preisermittlung die am Anfang erstellte Setzliste herangezogen.